Wir wünschen allen Schachfreunden ein erfolgreiches Schachjahr 2019.


Termine 2019


20.01.  TSG Bernsdorf  - SV Dresden-Leuben III
03.02.  TSG Bernsdorf  - SV Schw.-Weiß Königsbrück 
10.03.  USV TU Dresden VI - TSG Bernsdorf 
31.03.  TSG Bernsdorf  - SV Lok Dresden II
12.05.  Schachklub Heidenau II - TSG Bernsdorf 


Aktuelles

21.12. Klaus-Dieter Kesik gewinnt das 60. Weihnachtsturnier

Am 60. Weihnachtsturnier der TSG Bernsdorf im Sportlerheim nahmen 40 Schachfreunde aus der Region teil.
Gespielt wurden 7 Runden Schweizer System. Es wurde getrennt für Passive und Aktive gewertet.

Sieger wurde Klaus-Dieter Kesik knapp vor Alexander Grohman, beide von ASP Hoyerswerda.



Den Pokal des Bürgermeisters der Verwaltungsgemeinschaft Bernsdorf Herrn Habel gewann Frank Maciejewicz.

                       

Die Ergebnisse in den einzelnen Gruppen: 

Gruppe A (NWZ über 1700)         

 1. Kesik, Klaus-Dieter
 ASP Hoyerswerda 6.0 Pkt.
 2. Grohman, Alexander ASP Hoyerswerda 6,0 Pkt.
 3. Wendorff, Holger Gambit Kamenz 5,5 Pkt.

Gruppe B (NWZ bis 1700)        
 1. Krüger, Detlef
 ASP Hoyerswerda 4.0 Pkt.
 2. Längert, Holger Gambit Kamenz 4,0 Pkt.
 3. Sperling, Christoph SC 1994 Oberland 4,0 Pkt.

Gruppe C (Passive und Nachwuchs)        
 1. Pätzold, Marcel Bernsdorf 3.0 Pkt.
 2. Aslani, Pariya Königsbrück 2,5 Pkt.
 3. Scxhäfer, Florian Bernsdorf 2,5 Pkt.


Impressionen vom Turnier:














02.11. Uwe Zessin ist Pokalsieger 2018
Uwe Zessin gewinnt das Finale des Pokalturniers mit Schwarz gegen Detlef Bachmann.

22.06.
 Frank-Ohmacht-Gedenkturnier

 1.  Rudolph, Andreas
 6,5  Pkt.
 2.  Zessin, Uwe
 5,5  Pkt.
 3.
 Schombel, Michael  5,0
 Pkt.


16.06. - 17.06.  Altenberg
Anlässlich 60 Jahre Schach in Bernsdorf führte uns eine Fahrt in die Region Altenberg.






















15.04. TSG Bernsdorf weiterhin erstklassig

In der 1. Bezirksklasse Dresden, Staffel A, belegte die Männermanschft der TSG Bernsdorf den 7. Platz
und spielt auch im nächsten Jahr in der 1. Bezirksklasse.




* * * * * * * *   60 Jahre Schach in Bernsdorf    * * * * * * * *

In diesem Jahr besteht die Abteilung Schach der TSG Bernsdorf, zu Ost-Zeiten Sektion Schach, 60 Jahre.

Viele sind zu würdigen. Dass der Verein heute noch existiert, ist vor allen Armin Knöbel zu verdanken.
Mit seiner unermütlichen Nachwuchsarbeit in den 60er und 70er Jahren hat er die Vorrausetzungen für den Fortbestand des Vereins geschaffen.

Im Folgendem ein Auszug aus unserer Chronik, ein Beitrag von Armin Knöbel anlässlich unseres 50jährigen Bestehens 2008,
der nicht besser die Geschichte unseres Vereins verdeutllichen kann.
(Schaffensjahre der Verantwortlichen an 2018 angepasst).

Erinnerungen an 50 (60) Jahre Schach in Bernsdorf 1958 - 2008 (2018)

von Armin Knöbel 

Zur damaligen Zeit, 10 Jahre nach dem 2. Weltkrieg, war Bernsdorf ein Industrieort mit vielen Betrieben. Ankerglas, Zinkhütte, Holzbauwerke, Eisenwerk und viele kleine.

Wir gehörten damals in der DDR zum Bezirk Cottbus, Kreis Hoyerswerda. Es entstanden die ersten Betriebssportgemeinschaften, so auch die BSG Chemie Bernsdorf, weil Ankerglas der Trägerbetrieb war.

Später dann sollten sich alle Betriebe an der Förderung des Sportes beteiligen und so kam es zur Gründung der TSG Bernsdorf.

Im August 1958 trafen sich interessierte Schachspieler, z.B. vom Eisenwerk Bernsdorf, mit dem Wunsch, eine Sektion Schach als Ausgleich zur Arbeit zu gründen. Der Maschinenformer Georg Hoffmann, der Elektriker Siegfried Hauska, der Handformer Armin Knöbel und der Stahlbauer Hans Günther machten Reklame. So sprach sich der Wunsch auch in anderen Betrieben herum.

Über den Angestellten Walter Becker, der in Schwarzheide arbeitete, kam es zur Verbindung zum BFA Cottbus. Dieser delegierte das BFA-Mitglied Hans Prüfer aus Ortrand zur Gründungsversammlung im August 1958 in die „Radeberger Bierstuben“ nach Bernsdorf. Als Sektionsleiter wurde Walter Becker gewählt, Kassierer wurde Alfred Franzk. So war eine Sektion Schach mit 12 - 15 Mitgliedern entstanden.

Am Anfang führten wir unser Training im Sportlerheim durch. Zu den Punktspielen auf Kreis- und Bezirksebene mussten wir aus Platzmangel auf Betriebe und Gaststätten zurückgreifen. So spielten wir in den Holzbauwerken, im Eisenwerk, in den „Radeberger Bierstuben“ und in anderen Gaststätten. Zu Auswärtsspielen fuhren wir mit LKW, mit Barkas, PKW und mit dem Zug oder Bus.

Der VEB Holzbauwerke unterstützte uns außerdem mit der Anfertigung von Schachbrettern aus Presspappe.

Im Training spielten wir die Aufstellung für die Punktspiele aus.

So spielten z.B. folgende Mitglieder an den ersten drei Brettern:

Jahr

1. Brett

2. Brett

3. Brett

Bezirksklasse

1967

Hauska, Siegfried

Wersch, Jürgen

Hoffmann, Georg

1968

Hoffmann, Georg

Bauer, Harry

Hauska, Siegfried

1969

Wersch, Jürgen

Hauska, Siegfried

Hoffmann, Georg

1970

Günther, Hans

Richter, Günter

Hoffmann, Georg

1971

Hoffmann, Georg

Metzele, Otto

Richter, Günter

1972

Metzele, Otto

Knöbel, Armin

Richter, Günter

1973

Metzele, Otto

Knöbel, Armin

Gerull, Gerd

1974

Knöbel, Armin

Günther, Hans

Wersch, Jürgen

1975

Knöbel, Armin

Günther, Hans

Poschmann, Hubert

Kreisklasse

1976

Bachmann, Detlef

Ebschke, Dietmar

Ohmacht, Frank

1977

Ebschke, Dietmar

Ohmacht, Frank

Knöbel, Andreas

1978

Knöbel, Anreas

Ohmacht, Frank

Ebschke, Dietmar

Bezirksklasse

1979

Metzele, Otto

Ohmacht, Frank

Hoffmann, Georg

1980-82

Metzele, Otto

Ohmacht, Frank

Bachmann, Detlef

1983-86

Metzele, Otto

Ohmacht, Frank

Hensl, Dieter

------
Zusatz 2018
Nicht unterschlagen werden soll der Aufstieg in die Bezirksliga 198? (1987 ?).

Damals ein wahnsinniger Erfolg für unsere ehrgeizige Mannschaft !
Damit ist Schach der einzige Bernsdorfer Sport, der auf höchster Bezirksebene verteten war !!
-------

Im Sportlerheim Bernsdorf waren vor allem die Fußballspieler, die Kegler und wir Schachspieler untergebracht. Der Anbau eines Versammlungsraumes, eines Sitzungsraumes und eines Büroraumes für die TSG war von größter Wichtigkeit.

Am Ziegelputzen und am Anbau beteiligten sich alle drei Sektionen.

Nach der Fertigstellung hatten wir einen Raum für die Heimspiele und ein Schachzimmer sowie einen Schrank für unsere Utensilien. Im Laufe der Zeit ließ die Unterstützung seitens der Betriebe sichtlich nach. Sowohl Fahrzeuge als auch Räumlichkeiten wurden weiniger zur Verfügung gestellt. Von uns hatte kaum einer ein Auto. So war es ein Glücksfall, dass uns etwa ab 1978 der B1000 von der Firma Ohmacht für die Auswärtsspiele mit Fahrer Reiner Illing zur Verfügung stand.

Es waren die 20 Jahre bis 1998, in denen Frank Ohmacht die Sektion leitete.

Gern denken wir an die vielen Ausflüge, z.B. in die CSSR, in den Spreewald oder nach Berlin, meist verbunden mit Freundschaftsspielen, zurück.

In diese Zeit fiel auch die politische Wende. Bernsdorf kam zu Sachsen. Sind wir vorher zu den Auswärtsspielen nach Ruhland, Senftenberg, Cottbus oder Guben gefahren, so waren es danach Bautzen, Kamenz, Königsbrück oder Dresden. Die Sektion hieß plötzlich Abteilung und der Sektionsleiter hieß Abteilungsleiter. Beim Sektionsturnier ist es aber geblieben. Für die viele Arbeit und die Umstellung bei der Wende sind wir Frank Ohmacht sehr dankbar. Leider ist er im Sommer 1999 gestorben.

An dieser Stelle möchte ich auf die einzelnen Sektionsleiter der vergangenen 54 Jahre eingehen:

Becker, Walter

von 1958 bis 1964

  6 Jahre

Knöbel, Armin

von 1964 bis 1978

14 Jahre

Ohmacht, Frank

von 1978 bis 1998

20 Jahre

Knöbel, Armin

von 1998 bis 2001

  3 Jahre

Bachmann, Detlef

von 2001 bis 2018

17 Jahre

Bisher waren es also 5 Epochen mit 4 verschiedenen Leitern, in denen jeweils verschiedene Probleme auf uns Schachspieler zu kamen. So waren das Raum- und Fahrzeugprobleme, Trainings- und Nachwuchsprobleme sowie Finanz- und Sponsorenprobleme.

Erfolge der Vergangenheit waren:

  1. Ausbau des Sportlerheimes unter Walter Becker,

  2. die Nachwuchsarbeit unter Armin Knöbel,

  3. Lösung des Fahrzeugproblems sowie Kollektivstärkung durch Ausflüge usw. unter Frank Ohmacht,

  4. Sponsorentätigkeit unter Detlef Bachmann.

Hervorzuheben ist die Unterstützung durch die Sparkasse Bernsdorf,
jetzt Ostsächsische Sparkasse Dresden als Hauptsponsor.

Für die finanzielle Absicherung sorgten aber auch die jeweiligen Kassierer:

Franzk, Alfred

von 1958 bis 1967

  9 Jahre

Günther, Hans

von 1967 bis 1986

19 Jahre

Stellmacher, Bernd

von 1986 bis 2001

15 Jahre

Pasora, Siegfried

von 2001 bis 2011

10 Jahre

Zessin, Uwe

von 2011 bis 2018

 7 Jahre


Für einen Höhepunkt der Umgebung entwickelte sich unser Bernsdorfer Weihnachtsturnier, in der Regel am letzten Freitag vor Weihnachten. Am Anfang nahmen nur Bernsdorfer aktive und passive Interessenten teil. Später vergrößerte sich der Kreis der Teilnehmer, bis zuletzt die Zahl 50 weit überschritten wurde, so dass der Platz im Sportlerheim kaum ausreichte.
Schachspieler aus Sachsen und Brandenburg, aus Senftenberg, Hosena, Hoyerswerda, Kamenz, Gersdorf/Möhrsdorf, Königsbrück und Bernsdorf kämpften in 7 Runden zu je 10 Minuten Bedenkzeit im Schweißer System um Urkunden und Preise.
Für den besten Bernsdorfer gab es einen Pokal vom Bürgermeister. Seit 2005 wird dieser als Wanderpokal vergeben. 

Weitere Höhepunkte waren z.B. die Kegelabende mit unseren Frauen, die Kegel-Schach-Vergleiche mit den Sportfreunden der Abteilung Kegeln, die Arbeitseinsätze beim Sportlerheim, die Simultanveranstaltungen anlässlich unserer Jubiläen.

(z.B. 40 Jahre Schach in Bernsdorf), die Ausflüge mit dem Barkas und nicht zuletzt die Feiern zum Abschluss einer Serie.

Unsere sportliche Heimat war und ist die Bezirksklasse, damals im Bezirk Cottbus, jetzt in Ostsachsen.

Mit dem fünfzigjährigen (sechzigjährigen) Bestehen "Schach in Bernsdorf" wollen wir wieder auf einen unvergessenen Höhepunkt hinarbeiten, zum Wohle unserer TSG und unseres Schachvereins.


 
                                                                   * * * * * * * * * * * *
       
Bilder aus der Chronik.

















2. Platz - Bernsdorf I

Schüler-Weihnachtsturnier







Schüler-Weihnachtsturnier








                                                                     * * * * * * * * * * * *

Die Abteilung Schach der TSG Bernsdorf besteht seit 60 Jahren.

Der Verein wurde 1958 u.a. von Walter Becker und Armin Knöbel gegründet. Über die Jahre wurde das Geschehen

durch einen Gedanken geprägt,

                                            *    die Freude am Schachspielen.    *

Es gab sportlich wie organisatorisch auch einige Probleme zu lösen. Aber die Schließung des Vereins war nie ein Thema.

Ein Verein lebt von und mit seinen Mitgliedern.

Viele sind zu würdigen. Dass der Verein heute noch existiert, ist vor allen Armin Knöbel zu verdanken.
Mit seiner unermütlichen Nachwuchsarbeit in den 60er und 70er Jahren hat er die Vorrausetzungen für den Fortbestand des Vereins geschaffen.

Frank Ohmacht führte in schwierigen Zeiten als Vorsitzender den Verein.

Seit über 10 Jahren hält Detlef Bachmann die Fäden verantwortlich in der Hand.

                                                                     * * * * * * * * * * * *

Kontakt webmaster@tsg-bernsdorf-schach.de

(Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger !)